Tonino Ledercreme im Test

Ledercreme

Lesen Sie hier alles über meinen Produkttest mit der Ledercreme von Tonino

Bisher habe ich meistens mit der Burgol Schuhcreme meine Schuhe gepflegt. Für meinen heutigen Test habe ich mir aber die Tonino Ledercreme besorgt und damit meine Glattlederschuhe geputzt. Wie ich dabei vorgegangen bin und welche Erfahrungen ich mit diesem Produkt gemacht habe, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Unterschied zwischen Ledercreme und Schuhcreme

Bevor ich auf meinen Produkttest näher eingehe, wollte ich nur kurz auf den Unterschied zwischen der Ledercreme und Schuhcreme hinweisen: Es gibt de facto keinen Unterschied. Verglichen mit der Burgol Schuhcreme hat die Tonino Ledercreme keine andere Konsistenz und auch beim Auftragen besteht eigentlich kein Unterschied. Es handelt sich nur um eine andere Bezeichnung. Die Burgol Schuhcreme heißt in Wirklichkeit auch Burgol Schuhpomade und die Tonino Ledercreme könnte genauso gut Tonino Schuhcreme heißen. Also zusammen gefasst: Die Ledercreme ist meiner Erfahrung nach eine normale Schuhcreme, ohne spezielle Zusätze oder Eigenschaften.

Auch beispielsweise bei Amazon steht bei der Tonino Ledercreme: „Hochwertige Schuhcreme / Ledercreme mit hervorragenden Pflege und Schutzeigenschaften“. Schon alleine hier ist zu erkennen, dass es de facto keinen Unterschied gibt.

Hinweis: Natürlich muss das nicht für alle Ledercremen gelten – schließlich kommt es auch auf die jeweiligen Inhaltsstoffe an.

Wie sieht die Tonino Ledercreme aus?

Die Ledercreme von Tonino* wird in einem kleinen Glastiegel geliefert, was dem Gedanken der Umwelt Rechnung trägt. Dieser Tiegel hat einen Durchmesser von rund 6 cm und eine Höhe von etwa 3,5 cm und ein Fassungsvermögen von 50 ml Creme. Diese ist ausschließlich für Glattleder (und nicht für Wildleder) geeignet und beinhaltet zudem Bienenwachs sowie Palmenwachs. Erhältlich ist sie in vielen verschiedenen Farben, wobei ich mich ganz klassisch für schwarz entschieden habe.

Die Ledercreme im Einsatz

Schuhe vor dem Putzen mit Ledercreme

So sahen die Schuhe vor der Pflege aus.

Nachdem ich die Schuhbänder entfernt habe und meine Schuhe einer Grundreinigung zugeführt habe, bin ich dazu übergegangen, die Ledercreme aufzutragen. Dazu habe ich den Metalldeckel (Schraubverschluss) entfernt und – wie ich das meistens mache – erst einmal am Tiegel gerochen. Die Creme richt sehr intensiv nach Schuhcreme, etwas Anderes habe ich auch nicht erwartet. Die Konsistenz ist sehr cremig, ähnlich der Pomade von Burgol.

Danach habe ich mit einer Auftragebürste gearbeitet. Ich kann Ihnen hier aber empfehlen, mit einer Tiegelbürste zu hantieren. Meine Auftragebürste ist eher länglich und es war daher etwas schwierig, bei dem verhältnismäßig kleinen Tiegeldurchmesser, die Schuhcreme aufzunehmen. Vor allem, wenn der Tiegel leer wird, ist eine Tiegelbürste klar im Vorteil – aber gut, dafür gibt es sie ja.

Schuhe nach dem Putzen mit Ledercreme

Schuhe nach dem Putzen – wieder farbenfroh und glänzend

Durch die cremige Konsistenz war es dafür sehr leicht, die Creme aufzutragen und dabei auch in den Winkel zwischen Oberleder und Sohle zu gelangen. Nachher habe ich die Schuhe (wie es auf dem Tiegel steht), eine Stunde lang einwirken lassen und dann mit einer Polierbürste aufpoliert. Dafür habe ich die Steinhauer Feinpolierbürste* verwendet.

Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Fazit zur Tonino Leder Creme

Also, ich bin mit dem Test sehr zufrieden. Einziges kleines Manko ist meiner Ansicht nach das schlechtere Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber der Burgol Schuhcreme. Die 50 ml kosten nämlich nicht halb so wenig wie die 100 ml der Burgol Schuhpomade. Wenn Sie aber auch mit anderen Tonino Produkten zufrieden sind, werden Sie es auch mit dieser Creme sein. Für mich hat sie sich als gute Alternative hervor getan, die ich mit Sicherheit auch in Zukunft verwenden werde.

Letzte Aktualisierung: 14.11.2017 um 11:53 Uhr, Bilder von amazon.de

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